Vorsicht, Hochspannung! Betreten erlaubt.
Die ENERGIE-Route

Die ENERGIE-Route wirbt für Toleranz und Weltoffenheit

Der Koordinator der Landesregierung für das Handlungskonzept „Tolerantes Brandenburg“, Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp, sowie die Verantwortlichen der ENERGIE-Route, Kathrin Winkler und Antje Boshold, haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Darin verpflichten sich beide Partner, zukünftig auf der Grundlage des Handlungskonzepts „Tolerantes Brandenburg – für eine starke und lebendige Demokratie“ zusammenzuarbeiten sowie gegen jede Form von Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einzutreten.

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Staatssekretär Burkhard Jungkamp begrüßt die Vereinbarung: „Ich freue mich sehr, dass die ENERGIE-Route Kooperationspartnerin der Landesregierung im Kampf gegen Rechtsextremismus geworden ist. Besonders der ländliche Raum ist ein Schwerpunkt der Arbeit des ‘Toleranten Brandenburg‘. Hierbei ist die Tourismusbranche eine besonders wichtige Partnerin. Aufgeschlossenheit und Toleranz haben an den industriellen Standorten der Lausitz eine lange Tradition. Denn die 150-jährige Industriegeschichte wäre ohne europaweiten Erfahrungsaustausch, Zusammenarbeit und Bevölkerungszuwanderung nicht möglich gewesen.“

Antje Boshold, Projektkoordinatorin der ENERGIE-Route: „Ähnlich wie die Lausitzer Industriekultur hat auch die ENERGIE-Route internationales Wissen mit regionalem Erfahrungsschatz verbunden. Die Route war ein Projekt der Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land 2000–2010 und wurde in engem Aus-tausch mit der Europäischen Route der Industriekultur entwickelt. Kern unserer Botschaft ist, dass die tief in der Region verwurzelte ENERGIE-Route zugleich vielfältige internationale Bezüge hat und somit ein Symbol für Weltoffenheit und Toleranz ist.“

Kathrin Winkler, Beiratsmitglied der ENERGIE-Route und Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenlandes: „Die ENERGIE-Route lädt Gäste aus aller Welt ein, die menschlichen Leistungen der Energiegewinnung zu entdecken. Zugleich zeugt die Route vom technischen Ursprung einer neuen Landschaft. Traditionsreiches Bergbauland wandelt sich in Brandenburg und in Sachsen zum Lausitzer Seenland: Die ENERGIE-Route und das Seenland sind thematisch und räumlich eng miteinander verbunden. Daher wird die weltoffene Haltung der ENERGIE-Route weit ausstrahlen und die Bewohner und Besucher des Lausitzer Seenlandes erreichen.“

Dieter Hütte, Geschäftsführer der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH: „Brandenburg steht nicht nur als Urlaubsland für Gastfreundschaft und Weltoffenheit. Wer Gäste empfängt, muss offen sein für Neues und bereit sein, ihnen mit Freundlichkeit und Herzlichkeit zu begegnen. Alle Touristiker, die täglich in Kontakt zu unseren Gästen stehen, sind nicht nur Gastgeber, sondern auch Botschafter für Brandenburg. Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH ist seit 2007 Partner des Netzwerkes ‘Tolerantes Brandenburg‘. Dass sich die ENERGIE-Route im Lausitzer Seeland im Bündnis ‘Tolerantes Brandenburg‘ ge-gen Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit engagiert, ist ein wichtiger Beitrag für ein gastfreundliches und weltoffenes Brandenburg.“

Die Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“ der Landesregierung kooperiert mit zahlreichen gesellschaftlichen Partnern und bindet sie mit Hilfe von Kooperationsverträgen in die Arbeit für eine starke und lebendige Demokratie ein. Durch Jahresarbeitspläne und regelmäßige Treffen wird die Zusammenarbeit kon-kretisiert. Die ENERGIE-Route ist die 37. Kooperationspartnerin der Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“ der Landesregierung.

Da die Stationen der ENERGIE-Route in Brandenburg und in Sachsen liegen, engagiert sich die ENERGIE-Route auch im Netzwerk „Tolerantes Sachsen“.

www.tolerantes.brandenburg.de
www.tolerantes-sachsen.de